Ausmisten klingt für dich nach einer überwältigenden Aufgabe? Das muss es nicht. Wenn der Impuls da ist, ausmisten zu wollen, dann geh es in kleinen Schritten an. Lass dich nicht überwältigen vom Gedanken, das nicht zu schaffen.

Es wäre doch zu schade, die Motivation wegflattern zu sehen, nur weil die Aufgabe zu groß scheint. Es gibt so viele Arten das Zuviel loszuwerden. Klar kann man in Großaktionen tabula rasa machen, aber ich bin auch ein Freund davon, die kleinen Schritte zu gehen und diese zu schätzen.

 

Lass dich nicht ausbremsen

Wichtig ist: Sei stolz auf jeden noch so kleinen Schritt, den du vom Zuviel zum Weniger machst. Wenn du perfektionistisch veranlagt bist, besteht die Gefahr, dass du gar nicht erst loslegst, weil du ein großes „Projekt“ vor Augen hast, das einer ordentlichen Planung bedarf. Lass auch hier los: Perfection off!

 

Wo anfangen

Es gibt keinen richtigen oder falschen Ort, um mit dem Ausmisten zu beginnen. Wenn der Anfang gemacht ist, wirst du merken, wie gut es tut, sich in Richtung „weniger vom Mehr“ aufgemacht zu haben und den Spirit gilt es zu halten. Starte also heute.

 

7 Dinge, die du heute ausmisten kannst

  1. Dein Portemonnaie

Was es da nicht alles zu finden gibt in so einem Geldbeutel – außer Geld. Ich kann aktuell aus den Tiefen meiner großen Geldbörse berichten: Haargummi (keine Ahnung warum), Büroklammer (woher auch immer), Kassenzettel, Visitenkarten (wer war das noch gleich?), ungenutzte Kundenkarten, benutzte und unbenutzte BVG-Fahrkarten…

Welche Kuriositäten finden sich bei dir? Ich habe zum Thema Money Mindset mal gelesen, dass es schlau ist, in seinem Geldbeutel nur Geld und die notwendigen Zahlungsmittel-Karten zu haben, damit der Geldfluss nicht durch anderen stagnierenden Kram blockiert wird. Ich finde, das ist eine gute Motivation und auf jeden Fall einen Versuch wert 😊.

  1. Dein Handy

Lade doch mal die Bilder von deinem Handy auf eine Festplatte, damit sie dir nicht verloren gehen. Und dann auf dem Handy mutig löschen, um Speicherplatz freizumachen.

Bist du auch „Screenshotter*in“? Wenn ich bei Instagram was sehe, was mich interessiert, dann screenshotte ich das fix, um es nicht zu vergessen und dann: vergesse ich den Screenshot… Großzügiges Löschen hilft.

Installierte Apps sichten und ungenutzte deinstallieren.

  1. Deine Handtasche

Eine Bekannte hat ihre Handtasche mal als Fundgrube bezeichnet. Eine große Tasche, in der sie alles Mögliche gefunden hat, aber nicht das Gesuchte. Kopfüber in der Tasche kramend, kam dann irgendwann das Ladekabel zum Vorschein.

Räum doch mal alle deine Handtaschen und Rucksäcke aus und packe nur das zurück, was du wirklich brauchst, wenn du unterwegs bist.

  1. Deine Schuhe

Klingt jetzt erstmal nach einem Großprojekt, aber du kannst es auch klein angehen, wenn ein Jahreszeitenwechsel im Schuhschrank ansteht.

Bevor du die jeweilige jahreszeitgemäße Schuhparade wegräumst, schau mit einem realistischen Blick drauf: welche Schuhe hast du nicht angehabt, weil sie nicht gefallen, drücken, zu groß sind, zu nichts passen, kaputt oder unbequem sind. Diese gleich einem anderen Zweck zuführen (verschenken, spenden, verkaufen, reparieren).

  1. Ein (!) Hotspot

In fast jeder Wohnung gibt es einen Hotspot, an dem sich immer wieder die Dinge sammeln, die nicht sofort aufgeräumt werden. Bei mir ist das der Esstisch. Wo ist dein Hotspot? Das kann auch eine Kramschublade oder eine kleine Rumpelecke sein. Nimm dir doch heute nur diesen einen Bereich vor. Nicht mehr!

  1. Eine kleine Kleiderkategorie

Wenn du dich eigentlich gerne mal dranmachen möchtest, deine Kleidung auszumisten, aber Respekt vor dem Ausmaß der Aufgabe hast, dann mache es nach Kleidungsart. Recht schnell geht es meist, nur die Unterwäsche oder nur die Socken zu sichten und auszumisten. So kannst du dich Stück für Stück vorarbeiten. Eins nach dem anderen.

  1. Negative Gedanken

Das gehört auch zum Ausmisten. Wir verabschieden uns von negativen Gedanken und schauen positiv auf unser Vorhaben.

Ich schaffe das nicht, mir ist das zu viel, wie konnte ich es nur so weit kommen lassen usw. Diese Gedanken jetzt loslassen und ersetzen durch einen positiven Blick auf das, was du gewinnst: Leichtigkeit und Luft in deinen Räumen. Schnelles Finden statt suchen. Saubermachen wird leichter.

Wie wirst du dich fühlen nach dem Ausmisten? Das sind die Gedanken auf die wir uns ab jetzt konzentrieren.

Wo fängst du an?

 Bei der Auswahl der Möglichkeiten habe ich mich bewusst auf Bereiche konzentriert, die überschaubar sind. Die man auch mal schnell ausgemistet hat, ohne eine große Aktion draus zu machen. So findest du einen Anfang, der Lust auf mehr macht.

Vielleicht findest du ja weitere Bereiche, die aus deiner Sicht schnell gemacht sind. Dann mach damit weiter und arbeite dich Stück für Stück vor. Lass mich gerne im Kommentar wissen, wo du mit kleinen Schritten vorangekommen bist.

 

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